ProReplicate

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http://www.proreplicate.com


One-Pager PRO-Replicate

In der Industrie wird längst in vielen Bereichen wie der Prototypenfertigung, der Medizintechnik oder der Automobilindustrie additiv gefertigt. Aus einer Umfrage von OnePoll im Auftrag von reichelt elektronik zeigt sich, dass diese Technologie auch für Privathaushalte immer interessanter wird. Mehr als die Hälfte der Deutschen würde sich einen 3D-Drucker anschaffen, 14% besitzen bereits einen. 58% der Befragten sehen die Anwendungsbereiche im privaten Haushalt in der Erstellung technischer Komponenten und im Hobbybereich.

Doch wenn die Begeisterung für diese Technologie so groß ist, warum steht dann nicht längst in jedem Privathaushalt ein 3D-Drucker und warum sehen so viele die Anwendung lediglich im Hobbybereich? Der Markt bietet unzählige 3D-Drucker, welche jedoch nur durch viel Eigeninitiative des Kunden zu guten Druckergebnissen führen. Neben Kenntnissen der Microcontroller-Programmierung, Kenntnissen der Elektrotechnik sowie konstruktiver Erfahrung wird dem Kunden hier auch viel Geduld abverlangt, denn die Druckvorlagen der existierenden Internetportale wie https://www.thingiverse.com müssen meist vom Kunden nachgemessen und angepasst werden. Außerdem ist es notwendig den Drucker individuell je nach Bauteil in einer Slicing-Software einzustellen. Und selbst dann ist es dem Kunden, auch unter den besten Voraussetzungen nicht möglich mechanisch anspruchsvolle Bauteile herzustellen. Aufgrund dieser erschwerten Bedingungen, wie man mit einem eigenen 3D-Drucker umzugehen hat, hat sich in den letzten Jahren der Hobbybereich 3D-Druck entwickelt. Weshalb aktuell auch kaum jemand für den 3D-Druck im Privatbereich eine Zukunft außerhalb des Hobbysektors sieht, ähnlich, wie sich der Beginn der industriellen additiven Fertigung allein um das rapid prototyping drehte.
An dieser Stelle setzt die Geschäftsidee von PRO-Replicate an. Der noch zu entwickelnde Drucker ist durch die Verwendung verschiedener Sensoren, welche eine automatische und intelligente Kalibrierung gewährleisten, für jedermann bedienbar. Die Zielgruppe von PRO-Replicate stellen Menschen dar,

• die am 3D-Druck interessiert, jedoch unsicher sind, wie sie einen solchen Drucker sinnvoll einsetzen könnten,
• die Freude daran haben Dinge selbst herzustellen, zu reparieren oder zu recyceln
• die technisches Verständnis haben, denen für die Entwicklung eigener Projekte jedoch die Zeit oder das Know-how fehlen

Es wird davon ausgegangen, dass diese Menschen männlich, im Alter von 20 bis 50 Jahren alt – und Menschen mit fortgeschrittenen Do-It-Yourself-Ambitionen sein werden.

PRO-Replicate wird ähnlich wie Thingiverse eine Internetplattform zur Verfügung stellen. Entscheidender Vorteil des Angebotes wird jedoch die Qualität der angebotenen Druckvorlagen sein. Anstelle laienhaft konstruierter Produkte werden bei PRO-Replicate Ingenieure und Designer Produkte entwickeln, welche sich mit kommerziellen Produkten auf Serienreifeniveau messen können. Bestehende Produkte werden kontinuierlich weiterentwickelt werden und neben diesem starren Angebot wird dieses durch den Austausch mit einer Kundencommunity um eine entsprechende Dynamik erweitert werden. Besondere Innovation und Abgrenzung zum Wettbewerb ist die Faserverstärkung von Druckteilen. Die Fasern werden exakt in Belastungsrichtung eingelegt und werden so für Hochleistungsanwendungen nutzbar sein. Die Orientierung der Fasern stellt für Ingenieure eine große Herausforderung dar. Die additive Fertigung lässt an dieser Stelle Möglichkeiten zu, wie sie durch konventionelle Herstellungsmethoden nicht denkbar waren.

Da durch die relativ hohe Altersspanne, neben dem Interesse am 3D-Druck, mit einer stark heterogenen Zielgruppe gerechnet wird, wird diese durch unterschiedliche Kanäle erreicht werden. Um die jüngeren Kunden wird per Youtube und Instagram geworben werden. Für den älteren Teil der Zielgruppe könnten DIY-Zeitschriften genutzt werden. Denkbar sind außerdem Kooperationen mit Herstellern konventioneller Produkte. So könnten z.B. Hersteller von Haushaltsgeräten Kunststoffersatzteile ihrer Produkte durch uns zur Verfügung stellen, Elektrounternehmen und Reparaturbetriebe könnten kleine Ersatzteile direkt vor Ort durch den Drucker des Kunden fertigen lassen und müssten diese nicht mehr auf Lager haben, üblicherweise in diesem Zusammenhang anfallende Transaktionskosten könnten somit eingespart werden. Synergieeffekte der Kooperationspartner wären dadurch schnellere, unkompliziertere Reklamations- und Reparaturabwicklungen und damit verbundene Kosteneinsparungen. Der Vorteil für PRO-Replicate wäre eine Erweiterung des Kundenkreises und eine positivere Einstellung der Kunden gegenüber dem 3D-Druck allgemein.

Das Beratungsunternehmen Wohlers Associates hat 2017 der additiven Fertigung in industrieller Anwendung ein Marktwachstum von 17,4% vorhergesagt. Für den Privatbereich dürfte dieses Wachstum deutlich höher liegen, da in der Industrie die Möglichkeiten der additiven Fertigung bereits viel stärker umgesetzt wurden, als im privaten Bereich. Im Wohler-Report von 2018 boomt der Metalldruck mit einem Wachstum von 80% zum Vorjahr, kaum berücksichtigt wird aktuell der Druck von Faserverstärkten Kunststoffen, welche in der Industrie auch gern als Organobleche bezeichnet werden und damit ausdrücken, welche metallnahen Anwendungen mit diesem Material möglich sind. Bei einer ca. zehnfach höheren Zugfestigkeit und einer Dichte von gerade einmal einem siebtel gegenüber der Dichte von Stahl lässt sich hier mit Kohlefaserverstärktem Kunststoff allerdings Leichtbau betreiben und damit Kosten einsparen, wie es mit Metallen nicht möglich wäre.

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